Zart fährt er mit seiner Hand über mein Gesicht - ich werfe eine Handgranate - Zärtlich streichelst du über mein Ohr - Das Beil schlägt zu - Eine Haut berührt vorsichtig meine Haut - schlägt Mauern nieder - Er spürt das seidige Haar - ich baue stärkere Mauern auf - er küßt die Spitzen dieser Seide - Das Messer durchsticht sein Herz - Zwei Lippen berühren sich - Die Handgranate schlägt ein, das Beil hat zu geschlagen, die Spitzen durchstechen sein Herz - Du bist eine wunderschöne Frau - Die Mauer steht - Ich habe dich gerne - Sie dreht sich immer schneller im Kreise, starr im Spiele ihrer Macht - Du wundervolles Wesen - verbissen in deiner Angst, ich begreife dich nicht.

Die Maske zerschellt auf dem Boden, ich habe Angst … um dich. Verlierst dich in der Hoffnungslosigkeit des möglichen Lebens, ergehst dich im Haß, gibst dich hin der Menschenverachtung und erhängst dich im Suff dieses Giftes. Tränen laufen über meine Wangen, Melancholie überkommt meine Sinne, Verstand verläuft sich im Sande dieser kurzen Nacht. Meine Augen verfolgen die Schneeflocke, vom Winde gehetzt, nicht wissend wohin in der auf uns zukommenden Sekunde. Zeit hetzt dich in die Kälte des Winters hinaus, gefangen in den Ästen dieser alten Birke. Dort bin ich gefangen in den Zwängen des Gestrüpps unsrer Nerven, in der Kälte unsres Atems. Der eisige Wind unserer Macht übermannt dich, dich, eine gefangene Schneeflocke in der Kälte unserer Energien. - Du verlangst Nähe, wir geben dir Härte. Du verlangst Verständnis und Zärtlichkeit, wir geben dir Messerstiche. - Angst habe ich, vor dir, nein, vor mir, nein, vor deiner Resignation über diese Welt, der sich verirrenden, gehetzten Schneeflocken, wo ich doch die deine bin.